MikrÖ living

MikrÖ living 4ABPP HBLA Lentia
Disslbacher Anna, 27.12.2001
Peherstorfer Katharina, 18.11.2001
Schwendinger Sabrina, 6.7.2001
Sulzer Anja, 20.7.2002
Maierl Felix, 6.10.2000
Pimmer Sascha, 20.2.2001
Stangl Evelyne, 25.7.2002
Weinlich Tanja, 9.3.2002
Mesanovic Laura, 19.10.2000
Reindl Christina, 1.5.2002
Stieger Ines, 15.2.2002
Wolf Fiona, 22.11.2001
Ölinger Nadine, 19.4.2002
Sacher Jan, 14.2.2000
Das zukünftig durch Bevölkerungswachstum erschaffene Platzproblem hat uns als Schülerinnen und Schüler dazu inspiriert, Wohnräume zu schaffen, die mit minimalem Platz auskommen. Als Obergrenze haben wir 14m2 oder die Fläche eines Frachtontainers gewählt.

Projektbeschreibung

MicrÖ-Living Der Wohnraum wird immer kleiner, knapper und teurer. Auf dieser Problemstellung basiert auch die Wettbewerbsidee – möglichst effizent Wohnen auf kleinstem Raum. Wir, die 4ABPP der HBLA Lentia haben uns zum Ziel gesetzt diese Aufgabe mit verschiedensten, kreativen, aber auch nutzbringenden Lösungsvarianten für die Ballungsräume Oberösterreichs zu bearbeiten. Besonders inspiriert und überzeugt hat uns hierbei eine der erfolgreichsten Designerin des 20 Jahrhunderts namens Charlotte Perriand. Vor allem ihre weibliche Dominanz in diesem Beruf, zu dieser Zeit, hat uns als Schule mit hohem Mädchenanteil imponiert. Sie prägte den heute noch berühmten Bauhausstil zusammen mit einem der einflussreichsten Architekten und Designer des 20 Jahrhunderts, Le Corbusier. Charlotte Perriand begann bereits sich Gedanken über Wohnen auf kleinstem Raum zu machen und entwarf erste Entwürfe einer 14 m2 Wohnung. Da der Trend des nachhaltigen und ökonomischen Wohnens im 21 Jahrhundert immer präsenter wird, waren auch für uns die 14m2 der erste Ansatz und weiterführend unser Leitbild. Aufgrund der verschiedenen Bedürfnisse der Menschen entwickelten wir die Idee, Wohnkomplexe in Form von Frachtcontainer zu designen. Je nach Wunsch oder Höhe des Budgets kann man sich für einen 14m2 Container oder für maximal vier entscheiden. Um den Aspekt des platzsparenden und nutzbringenden Wohnens beizubehalten, werden die Container, sofern mehr als einer gewählt wird, aufeinandergesetzt und nicht nebeneinander gebaut. Da besonders für uns Schülerinnen und Schüler der Auszug von zu Hause immer näherrückt, haben wir uns in die Lage versetzt, wie wir uns unsere erste Wohnung vorstellen würden und wie wir grundlegende Bedürfnisse auf begrentzem Raum umsetzen können. Das Bemerkenswerte an dem Wohnkomplex ist deshalb, dass auch der Aspekt der Individulität berücksichtigt wird und dass die Container somit von jedem exklusiv angepasst werden können.

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