Smart Storage

Johannes Kepler Universität Linz
Bernhard Waldbrunner 17.05.1988
Anstelle von Kästen wird es ein von künstlicher Intelligenz gesteuertes Lagersystem geben, die sämtliche Gegenstände der BewohnerInnen auf engstem Raum unterbringt und bei Bedarf liefert.

Projektbeschreibung

In jeder Wohnung und jedem Haus nehmen Aufbewahrungsmöbel einen Teil der wertvollen Wohnfläche ein. Dabei werden die meisten Sachen, die darin verstaut sind, kaum herausgenommen. Und wenn man etwas braucht, findet man es sowieso nicht mehr. Diese Probleme können mit einem Smart-Storage-System mit künstlicher Intelligenz gelöst werden, das die Gegenstände registriert und auf die platzsparendste Art aufbewahrt bis man sie wieder per App anfordert. Der Transportmechanismus könnte mit Vakuumröhren umgesetzt werden oder mit Mini-Drohnen. Dieses System wäre vor allem bei Objekten sinnvoll, die nur selten benötigt werden. Nachdem man über die App einen Überblick über alle aufbewahrten Gegenstände bekommt, findet man nicht nur alles schneller, sondern man kann auch ganz leicht Objekte aussortieren, die man laut App-Statistik seit langem nicht mehr verwendet hat. Die App könnte es auch ermöglichen, diese Objekte sofort auf einem Online-Marktplatz zum Verkauf anzubieten. Interessant wird es, wenn dieses System nicht nur in einer Wohnung installiert wird, sondern in einem Mehrparteien-Wohnhaus, da dann der Platz (wenn das Lager z.B. im Keller ist) noch effizienter ausgenutzt werden kann. Nachdem das System genau weiß, wem welche Objekte gehören, ist es kein Problem, wenn sich alle BewohnerInnen dieses Lager teilen. Wenn das System schnell genug (und intelligent genug) ist, lässt sich die Logik auch auf Kühlwaren erweitern, keine Wohnung mehr einen eigenen Kühlschrank benötigt, da alles in einem Smart-Storage-Kühlraum aufbewahrt wird. Dass die App die BewohnerInnen über bald ablaufende Lebensmittel und Getränke benachrichtigt, ist dann selbstverständlich.