Solar Glass

Johannes Kepler Universität Linz
Bernhard Waldbrunner 17.05.1988
Alle Fenster eines Gebäudes werden in der Lage sein, Strom zu produzieren, ohne dass dabei Tageslicht verloren geht. Gleichzeitig kann im Sommer durch die Filterung der Infrarotstrahlen auf eine Klimatisierung weitgehend verzichtet werden.

Projektbeschreibung

Die Zukunft ist hell. Bisher haben Fenster den Nachteil gehabt, dass Räume im Winter abkühlen und sich im Sommer aufheizen, weshalb der Trend zu kleineren Fenstern sichtbar geworden ist. Durch neuartiges Glas mit eingebauter Solartechnik sollen Fenster die Wand vielleicht sogar komplett ersetzen können. Diese Fensterscheiben verhindern, dass Infrarot (sprich: Wärme) entweder den Raum nicht verlassen kann oder nicht in den Raum gelangen kann. Dies kann mit einem transparenten Polarisationsfilter eingestellt werden, damit im Winter weniger Heizkosten anfallen und im Sommer keine Klimaanlage mehr nötig ist. Zusammen mit Infrarot kann dieses Glas auch den restlichen Teil des nicht-sichtbaren Sonnenlichts einfangen und es in Strom umwandeln. Je nach Effizienz der Solartechnologie und Größe bzw. Anzahl der Fenster kann damit ein beträchtlicher Teil der Elektrogeräte des Haushalts betrieben werden oder der Strom in einem Akku gespeichert werden, auf den alle Wohnung Zugriff haben. (Mit Fair-Use-Prinzip natürlich)