Bessere Luft durch Algenfassaden

ALFA
Laura Gerzer: 21.04.2001
Josefa Hartl: 23.04.2001
Unser Ziel ist es, mittels Algenfassaden die Luftqualität zu verbessern. Algen betreiben am effizientesten Photosynthese, da sie Kohlendioxid am besten anreichern können. Einige Algen sind in der Lage, gesundheitsschädliches Stickstoffdioxid aufzunehmen.

Projektbeschreibung

Wir entwickeln ein Produkt namens ALFA. Mit diesen Algenfassaden verwirklichen wir unser Vorhaben, Luft zu reinigen. Die Algen stehen in direktem Kontakt mit der verschmutzten Luft, sie werden auf einem wetterbeständigen und robusten Gewebe angesiedelt. Dieser Stoff wird senkrecht in einen Rahmen gespannt und an Orten, die starker Luftverunreinigung ausgesetzt sind, platziert. Um möglichst keinen Platz zu verschwenden, wird die Konstruktion an Gebäudefassaden, Zäunen oder Lärmschutzwänden montiert. Ein Austrocknen der Algen wird durch eine Bewässerung verhindert und um einen abgeschlossenen Kreislauf zu schaffen, wird dafür Regenwasser in einem Behälter gespeichert. Um die perfekte Alge für unsere Anwendung zu finden, führen wir Tests an verschiedenen Arten durch. Wichtig ist dabei, dass die Algen bestmöglich Schadstoffe aufnehmen. Ein weiteres Kriterium ist die Haftbarkeit auf dem Gewebe und die Beständigkeit gegenüber anderen Organismen, wie beispielsweise Schimmel. Zudem forschen wir an der Reaktion von Stickstoffdioxid auf Algen und ob sie in der Lage sind dieses gesundheitsschädliche Gas aufzunehmen.

Dokumente

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