Bionik-Steckhaus: Eisbärfell und Termitenbau

HLW Freistadt
Janine Oberreiter, 06.07.2001
Samira Geisberger, 26.07.2001
Lea Schaumberger, 06.01.2001
Wir habe kleine kompakte Häusermodule mit einem Stecksystem erfunden. Deren Innovation liegt in der Nutzung von auf Bionik basierten Wänden, die vor allem Heizkosten sparen sollen. Vorbilder: Eisbärfell und Termitenbau

Projektbeschreibung

Wir entwickelten ein sogenanntes „Steckhaus“, welches für den Platzmangel in großen Städten bestens geeignet ist. Gleichzeitig verfügen die Wände über ein Bionik basiertes Konzept der Wärmeisolation auf Basis der Funktionen von Eisbärfell und Termitenhügel. Die Wärme wird durch die Wände im Haus gehalten, wodurch Heizkosten gespart werden können. Diese Häuser können schnell an einen anderen Ort transportiert und je nach Belieben übereinander gesteckt werden, um so viele Wohneinheiten wie nötig auf geringem Platz zu schaffen. Durch dieses Steckhaus wird es den Generationen ermöglicht zusammen zu leben. Erklärung Wand auf Basis eines Eisbärfelles und Termitenbau: Die Durchsichtigkeit der Körperhülle des Eisbären wird als spezielle Wärmedämmerung für Gebäudefassaden genutzt. Die Wärmedämmerung funktioniert ähnlich der Haut und dem Fell des Eisbären. Sie besteht aus vielen dünnen, parallel aneinandergereihten Acrylröhrchen. Die Acrylröhrchen sind stehend auf einer schwarzen Trägerschicht befestigt. Die Solarstrahlung der Sonne gelangt durch die Totalreflexion in den hohlen Röhrchen auf die Trägerschicht. Die dort in Wärme umgewandelte Solarstrahlung wird an die dahinterliegende Wand abgegeben. Von dort gelangt die Wärme durch Wärmeleitungen und Wärmestrahlung in die dahinterliegenden Wohnräume. Auf diese Weise wird die Hauswand automatisch zur Raumheizung. Die Wärme kann jedoch nicht nach außen entweichen, da sich zwischen Dämmmaterial und Wand ein isolierender Luftspalt befindet. Zusammengefasst kann diese Wärmedämmung nicht nur die Wärmeabstrahlung verhindern, sondern auch heizen. Diese transparente Wärmedämmung kann bis zu 70 Prozent der zu Heizen benötigten Energie liefen. In den Sommermonaten kann es auch zu starker Aufheizung kommen, da die Fassade durch den Luftspalt hinter lüftet wird. Es entsteht jedoch eine gewisse Problematik dadurch, da bei der Wärmedämmung die Außenwände abgedichtet werden. Durch die Abdichtung ist eine Frischluftzufuhr nicht möglich. Es existiert aber bereits eine Lösung für diese Problematik, indem die transparente Wärmedämmung des Eisbärfells mit der Porenlüftung des Termitenbaues kombiniert wird Dies ermöglicht die Sonnenstrahlung intensiver zu nutzen und die Wohnqualität durch vorgewärmte und zug-freie Frischluft zu erhöhen.

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